Vorwort
Der Träger unserer Einrichtung
Liebe Eltern unserer Kindergartenkinder!
Meine sehr geehrten Damen und Herren!
Die bauliche
Grundlage für unseren heutigen Kindergarten wurde im Jahr
1996 mit der vollständigen Renovierung und der Erweiterung unseres
Kindergartens von zwei auf vier Gruppen geschaffen.
Als Vorsitzender der Kirchenverwaltung fällt mir die dankbare und
gleichzeitig verantwortliche Aufgabe zu, Sie über die Anpassung unseres
Kindergartens an die Anforderungen der heutigen Zeit zu informieren.
Bedingt durch das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz
(BayKiBiG) waren grundlegende Umstrukturierungen nötig. Dieses Gesetz
stellt nun die Weichen für ein leistungsfähiges, bedarfsgerechtes und
qualitativ hochwertiges System der Kinderbetreuung.
Durch das neue Fördersystem wird nicht mehr die Gruppe, sondern das
einzelne Kind gefördert. Gruppengröße und Personal stehen in direktem
Zusammenhang zu den von den Eltern gebuchten Nutzungszeiten. Der
Kindergarten optimiert Qualität und Wirtschaftlichkeit in einem
Balanceakt.
Das BayKiBiG bietet außerdem die Möglichkeit der Altersöffnung. Es
dürfen jetzt auch Kleinkinder und Schulkinder aufgenommen werden. Unser
Kindergarten hat diese Neuerung bereits in die Tat umgesetzt. Neben der
Schulkindbetreuung wurde auch eine Kleinkindgruppe eingerichtet. Ein
liebevoll gestalteter Gruppenraum ist ganz auf die Bedürfnisse von
Kleinkindern unter 3 Jahren abgestimmt und wird derzeit von 12 Kindern
mit Leben erfüllt.
Ich trage in mir die Überzeugung, dass ein richtig verstandener
ökumenischer Gedanke und die christlichen Werte an sich, (die eine
Grundlage unserer Tätigkeiten sind), in der Lage sind, den Willen
Christus: „Ut unum sint - lass uns eins sein“, in vielen Bereichen des
Lebens zu erfüllen. Die Konsequenz dieser Auffassung ist natürlich
unser breites Verständnis der Transparenz dieses Platzes, den wir
unseren Kindern als ein zweites Zuhause vermitteln möchten. Ein
sicheres und frohes Haus mit einer freundlichen Natur - ein natürliches
Umfeld für einen Menschen. Diesem Zweck soll auch der unmittelbare
Kontakt mit der Natur, der sich in verschiedenen Spielarten
widerspiegelt, dienen. Denn gerade das Spiel
entwickelt bei den Kindern das Zusammengehörigkeits- und
Verantwortungsgefühl, wie auch die Achtung vor der Anwesenheit eines
anderen Menschen. Auch das gemeinsame Erleben verschiedener
Feierlichkeiten, die Beteiligung an ökumenischen Gottesdiensten, das
Streben nach Allgemeinwissen, wie auch das Erwecken und Entwickeln
sämtlicher Interessen und Hobbys der Kinder (nach dem Motto: wenn die
Kinder etwas interessiert, dann lernen sie leichter), soll auch diesem
oben genannten Zweck dienen.
Diese ganzen theoretischen Überlegungen, auch wenn sie aus höchster
Motivation entstanden sind, können natürlich nicht ohne ein gut
eingespieltes und funktionierendes pädagogisches Team realisiert
werden. Es ist somit nur eine Selbstverständlichkeit, dass wir auf
unser Kindergartenteam stolz sind.
Die Leitung des Kindergartens hat Petra Dehler, Ebersdorf. Sie wird mit
Engagement und Erfahrung unterstützt von den Erzieherinnen Dunja
Lörzing (Schleusingen), Sabine Hauck (Ebersdorf), Tina Höhn
(Neuhaus-Schierschnitz), Christina Ehrhardt (Neustadt), wie auch den
Kinderpflegerinnen Sabine Götz (Ebersdorf), Ulrike Schloddrick
(Ebersdorf), Lilli Mäffert (Redwitz), Ivonne Jäger (Ebersdorf), Diana
Koza (Ebersdorf), Sigrid Flurschütz (Lautertal).
Dieses effektiv funktionierende Kindergartenteam unterstützt die Eltern
in der Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer Kinder, achtet auf
bedarfsorientierte Öffnungszeiten, erlaubt Einblicke in die
pädagogische Arbeit und findet immer Zeit für ein Gespräch.
Wir möchten an dieser Stelle die
fruchtbare Zusammenarbeit der Kindergartenleitung mit dem
Personal, dem Elternbeirat wie auch dem Träger loben und uns den Segen
Gottes für die weitere reibungslose Zusammenarbeit dieser Gremien
wünschen, um die richtige seelische und körperliche Entwicklung unserer
Kindergartenkinder zu sichern.
Als oberstes Ziel steht für uns, die Kindergartenkinder in ihrer
komplexen Entwicklung zu unterstützen, die Qualität der frühkindlichen
Bildung weiter zu steigern und zu verbessern und den Eltern
größtmöglichen Einblick in die Arbeit unseres Kindergartens zu gewähren.
Pfarradministrator Pater Peter Uzor
