Pädagogische Arbeit
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Bewegungsbaustelle Vielleicht ist Ihnen schon mal das Wort "Bewegungsbaustelle" begegnet. Jede Gruppe läßt einmal im Jahr für eine Woche im Turnraum eine Bewegungsbaustelle entstehen. Was ist eigentlich eine Bewegungsbaustelle? Für eine Bewegungsbaustelle benötigt man größere Räume z.B. unsere Turnhalle, Eingangshalle oder Gartenbereich, um den Kindern großräumige Erfahrungen zu ermöglichen. Die Kinder sollen die Möglichkeit bekommen Bewegungserlebnisse die uns die Natur bietet (Bäume, Hügel) zu unterstützen, jedoch nicht zu ersetzen. Anregungen aus der Natur werden durch Geräte, Materialien z.B. Bretter, Matten, Polster, Turnbänke, Kletterwand, Kartons, Tücher, Teppichfliesen, Seile; versucht in die Bewegungserziehung einfließen zu lassen. Die Kinder werden durch diese Bauelemente aufgefordert phantasievolle Gebilde zu bauen und sich mit ihnen zu bewegen, sie werden selbst zu "Baumeister". Sie werden durch die Geräte und Materialien zur Aktivität, zum gestalterischem Spiel animiert und eine ungezwungene, lustbetonte Atmosphäre geben die besten Voraussetzungen dafür, dass Kinder von sich aus handeln und initiativ werden. Sie schaffen sich Situationen um ihre Bewegungsbedürfnisse und Wünsche offen auszuleben. Offene Bewegungssituationen geben den Kindern Gelegenheit, Neugierde, Intersse zu entwickeln und zu befriedigen, Einfälle auszuprobieren mit Geräten und Materialien zu experimentieren und Neues zu finden. Die Kinder sollen durch die Bewegungsbaustelle Raum, Zeit und viele Gelegenheiten erhalten, um ganzheitliche Erfahrungen zu machen:
Ganzheitliche Erfahrungen sind wichtig und tragen zur Bildung eines stabilen "Selbstkonzeptes" bei, z.B. neuen Situationen ohne Angst mit Energie und Motivation zu begegnen, Mißerfolge zu verkraften ohne sich entmutigen zu lassen, nicht aufgeben und sich den Anforderungen der Umwelt stellen.Quelle: Renate Zimmer - Handbuch der Bewegungserziehung |